Milben beim Menschen

Milben gehören zur Gruppe der achtbeinigen Spinnentiere und sind überaus artenreich.

Die kleinen Milben im Haushalt können beißen und in unseren Breitengraden eher wenig bekannte Krankheiten auslösen, dazu aber nachfolgend noch mehr.

Wenn von der Zecke gesprochen wird, wissen nur wenige, dass es sich um eine Milbenart handelt. Die Krankheiten, welche durch Milben verursacht werden können und die gleichzeitig auch bei uns bekannter sind, wären Fleckfieber, FSME und Borreliose.

Im Sprachgebrauch sind mit Milben in der Regel die Hausstaubmilben gemeint. Sie befinden sich in Decken, Kissen, Matratzen und durchaus in anderen Textilen des Haushalts. Auch sie sind für den Menschen nicht ungefährlich. Durch ihre Ausscheidungen bekommen zum Beispiel Asthmakranke Probleme. Aber mehr dazu ist auf der Seite über Hausstaubmilben zu finden.

Durch regelmäßiges Saugen kann die Population von Milben im Staub, den Möbeln und im Bett reduziert werden © envato elements

Welche Milben befallen den Menschen & welche Krankheiten können sie auslösen?

Milben sind bis auf wenige Ausnahmen so klein, dass diese mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind. Diverse Milbenarten können als Parasiten Krankheiten auslösen. Aus diesem Grunde ist es ratsam, sich intensiver mit ihnen auseinanderzusetzen. Sie können stechen und beißen.

Manche Milbenarten enthalten gewisse Eiweiße oder hinterlassen Ausscheidungen, die Allergien auslösen können.

Zu den für uns Menschen problematischsten und damit auch wichtigsten zählen:

  • Grasmilben (Erntemilben/Herbstmilben)
  • Haarbalgmilben
  • Hausstaubmilben
  • Krätzmilben (Grabmilben)
  • Zecken

 

Grasmilben

Diese Sorte von Milben ist im Sommer vor allem aktiv und können bis zum Herbst verstärkter auftreten. Sie haben es vor allem auf die Menschen abgesehen.

Diese Milbensorte hält sich vorzugsweise auf Wiesen, im Garten und in Gebüschen auf. Generell sind sie ungefährlich. Können jedoch lästig werden. Wenn man gebissen wird, kann es unangenehm werden. Bevorzugte Stellen sind die Fußknöchel und Kniekehlen sowie weiche Hautstellen.

Hat sich eine Grasmilbe niedergelassen auf der Haut, bemerkt man nichts. Die Milben sondern eine schmerzhemmende Substanz ab, wenn diese sich an entsprechender Hautstelle festsaugen. Nach ungefähr sechs bis acht Stunden beginnt ein Juckreiz auf der Haut. Es können sogar Quaddeln entstehen. Der Heilungsprozess kann durchaus eine Zeit von etwa zwei Wochen in Anspruch nehmen.

Haarbalgmilben

Die Haarbalgmilbe nistet sich bei Menschen und Tieren ein. Diese Sorte von Milbe kann sich im Haarfollikel ansammeln. Drei bis vier Milben können in einem solchen leben. Auf die leichte Schulter sollte ein Befall daher keinesfalls genommen werden.

Es gibt noch eine weitere Art von Haarbalgmilben, welche sich vorzugsweise in den Talgdrüsen ansiedeln. Mehr als ein Tier nistet sich hiervon in der Regel nicht ein.

Wie die meisten Milben ist auch diese Art mit dem bloßen Auge nicht erkennbar. Sie ernähren sich allesamt vom Hauttalg. Die Milben können Rötungen auslösen wie bei einer Akne oder ebenso Rosazea.

Hausstaubmilben

Die Hausstaubmilben sind in fast jedem Haushalt vorzufinden. Im Freien können sie selten überleben. Sie sind winzig klein und mit dem Auge kaum zu erkennen.

Die kleinen ungewünschten Gäste leben im Hausstaub. Vorzugweise befinden sie sich in Matratzen, Bettwäsche, Kissen, Polstern, Decken und Teppichböden. Die Luftfeuchtigkeit entscheidet über die Vermehrung der Milben. Bei 60 Grad Luftfeuchtigkeit fühlen sie sich am wohlsten.

Generell sind Hausstaubmilben ungefährlich. Für Allergiker hingegen stellen sie durchaus ein großes Problem dar. Der ausgeschiedene Kot der Milben findet sich in der Luft als feiner Staub wieder. Menschen atmen ihn daraufhin ein. Allergiker reagieren darauf mit einer laufenden und/oder verstopften Nase, müssen Niesen, Husten, die Augen können tränen und röten sich, Halsschmerzen, Neurodermitis und Asthma sind möglich.

Staub und somit auch Hausstaubmilben sammeln sich gerne unter Schränken und Möbeln © envato elements

Krätzmilben

Krätzmilben können Hautkrankheiten auslösen und dabei die sogenannte Krätze herbeiführen. In der Regel treten diese bei unhygienischen Zuständen auf. Und zwar besonders dann, wenn viele Menschen unter für die Tiere vorteilhaften Verhältnissen zusammenkommen. Bevorzugt hält sie sich in Gebieten des Bauchnabels, den Brustwarzen, in den Achseln oder im Genitalbereich auf. Es entsteht ein Juckreiz, welcher zu häufigem Kratzen führt. Die Haut wird schuppig und bildet Knötchen wie auch Pusteln.

Zecke

Zecken treten in der Regel von April bis März auf. Sie befinden sich im Park, im Garten, auf Gräsern und am Wegesrand. Sie lieben Büsche und Sträucher bis zu einer Höhe von ungefähr 1,5 m.

Diese Milbenart benötigt das Blut von Wirbeltieren. Durch Saugen und Stechen können die Tiere gefährliche Krankheiten übertragen. Zwischen 30 bis 35 % der Zecken tragen den Erreger der Borreliose in sich. Zu Beginn rötet sich die Haut um die Stichstelle. Es entsteht ein auffälliger roter Fleck. Mit der Zeit vergrößert sich dieser. In der Mitte des Fleckes bildet sich eine blasse Stelle. Um die Einstichstelle bildet sich ein sogenannter Ring. Anschließend entstehen Fieber und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit kommen hinzu, sowie Gliederschmerzen.

Wenn die Krankheit nicht erkannt und behandelt wird, kann es nach Jahren zu chronisch verlaufenden Symptomen als Spätfolge kommen. Nerven- und Gehirnentzündungen, Herz- und Gelenkentzündungen oder sogar Lähmungen sind mögliche Folgen.

Hausmittel & Tipps gegen Milben

  • Milben in Innenräumen mögen keine Temperaturen unter 20 °C. Wenn möglich, sollte die Raumtemperatur daher nicht allzu hoch gehalten werden.
  • Auch eine geringe Luftfeuchtigkeit mögen die Milben nicht. Regelmäßiges Lüften ist daher ein geeignetes Präventionsmittel.
  • Sie lieben feuchtes Klima wie es etwa in Betten durch das natürliche Schwitzen unserer Körper vorzufinden ist. Gerade bei warmen Außentemperaturen sollte Bettwäsche regelmäßig gewaschen Und zwar bei mindestens 60 °C.
  • Allergiker können ihre Matratze mit einer antiallergischen Schutzhülle einkleiden. Solche werden auch Encaser genannt.
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  • Generell sollten Allergiker natürliche Füllungen
  • Ein wirksames Hausmittel gegen Milben ist außerdem Teebaumöl. Dazu einfach eine normale Sprühflasche mit Wasser füllen und ca. 30 ml davon einfüllen. Die Sprühflasche nun kräftig schütteln und sämtliche Textilien, die behandelt werden müssen, leicht damit einsprühen.

Empfehlenswert ist das Besprühen mit der Teebaummischung von Vorhängen, Teppichen und Polstermöbeln. Der Fußboden kann ebenso regelmäßig mit ein paar Tropfen Teebaumöl gemischt werden. Dazu einfach dem Wischwasser zuführen.

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Und dann gibt es da noch ein paar Dinge, die sich auf spezielle Arten beziehen:

  • Die beste Vorsorge gegen Grasmilben ist das regelmäßige Mähen des Rasens. Umso höher das Gras ist, desto eher auch die Gefahr, von ihnen befallen zu werden.
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  • Zecken mögen keine ätherischen Öle. Wer mit dem Hund viel draußen ist, kann selbstverständlich den Hund damit schützen und auch sich selbst. Für Katzen ist das hingegen nicht geeignet, da sie so übermäßig damit eingerieben werden müssten, dass ihre Haut irgendwann damit reagiert.

Fazit

Den Milben zu entkommen ist schwierig und gar unmöglich. Mit den Tipps und Hausmittel zur Vorsorge kann aber einiges getan werden, damit die Plagegeister mehr oder weniger ferngehalten werden. Vor allem, wenn es im Sommer in den Wald geht, kann man sich durch Kleidung schützen. Freie Beine bedeuten zum Beispiel automatisch eine erhöhte Gefahr für den Zeckenbefall.

Letzte Aktualisierung am 9.12.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API Der Preis ist möglicherweise inzwischen geändert worden und auf dieser Seite nicht mehr aktuell

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