Silberfische bekämpfen

Auf der ganzen Welt existieren mehr als 450 Arten dieser Tiere. Und eigentlich sind Silberfischchen doch beeindruckend, denn sie zählen zu den ältesten Tieren der Welt und machen keine Metamorphose in ihrem Leben durch.

Gleichzeitig sind sie aber bis zu ihrem Tod geschlechtsreif, nachdem sie ausgewachsen sind. Das wiederum kann je nach Umgebung bis zu drei Jahre dauern. Dann aber werden pro Wurf etwa 150 Eier abgelegt. Bis es so weit ist, machen die Tiere mehrere Häutungsstadien durch.

Namensgebend sind die grausilbrig schimmernden Schuppen. Die erhalten sie allerdings erst nach ihrer dritten Häutung. Bis dahin sehen sie je nach Lichteinfall rosa bis cremefarben aus.

Silberfische sind gern im Bad anzutreffen.

Silberfische erkennen – die wichtigsten Merkmale, wenn sie im Haushalt auftauchen

Silberfische können im Bad, im Bett und generell in der ganzen Wohnung auftauchen. Als alte Bauernregel gilt im Grunde, dass vereinzelte Sichtungen noch kein Alarmsignal sind. Im Gegenteil ist das sogar ein gutes Zeichen dafür, da man sonst zu scharfe Reinigungsmittel nutzen würde, wenn sich kein einziges klitzekleines Leben in die eigenen vier Wände verirren würde.

Hinzu kommt, dass sie sich auch von Milben und Schimmelpilzsporen ernähren. Hält sich ihre Anwesenheit also in Grenzen, können sie durchaus zum Nützling werden. Kommen sie jedoch in großen Mengen aus einer Ritze geflitzt, muss etwas getan werden.

Tauchen Silberfische vermehrt in der Wohnung oder im Haus auf, ist das in der Regel ein Warnsignal für Schimmelbildung. Denn wo Schimmel zu entstehen beginnt, herrschen Raumverhältnisse zwischen Luft und Feuchtigkeit, bei denen sie sich sehr wohl fühlen. Wer also gegen Schimmel vorbeugt, beugt automatisch auch gegen die unbeliebten Krebstiere vor.

Da Silberfischchen bis zu 300 Tage ohne Nahrungszufuhr überleben können, reicht es nicht, ihnen die Futterquellen wegzunehmen. Sie müssen bei einem großen Befall auch nachhaltig entfernt werden!

Silberfische in der Wohnung erkennen

Die Insekten sind nachtaktiv und scheuen das direkte Licht, egal ob es sich dabei um ein natürliches Sonnenlicht oder um das künstliche Licht handelt. Sobald es hell wird, huschen sie davon. Dann ist es nur noch wichtig, festzustellen, ob es sich wirklich um Silberfischchen handelt.

Da sie sich von zucker- und stärkehaltigen Lebensmitteln ernähren, trifft man sie häufig in der Küche an. Zucker, Mehl oder Grieß sollten daher zum Beispiel immer gut verschlossen sein. Werden Speisereste in den Abfluss gekippt, nisten sie sich unter Umständen sogar dort ein, sofern sie nicht weggespült werden.

Daneben ernähren sie sich auch von Materialien, die viel Cellulose enthalten. Damit also Papier und Pappe. Neben Tapeten müssen dann oft auch Bücher dran glauben. In ihnen kann man dann einen sogenannten Lochfraß erkennen. Eines der wichtigsten Indizien auf einen Befall mit Silberfischchen.

Silberfische im Bad erkennen

Die nachtaktiven Tierchen verstecken sich in Ritzen, hinter Tapeten, Schränken und unter Badematten. Meist laufen sie direkt am Rand des Raums herum, weshalb sie bei einem gut ausgeleuchteten Raum trotzdem zunächst schwer zu erkennen sind. Liegt häufig viel Schmutzwäsche im Bad, fördert dies das Auftauchen der Tiere. Eine gewisse Grundhygiene im Haushalt beugt ihnen daher automatisch vor.

Silberfische im Bett erkennen

Zu potenziellen Nahrungsquellen von Silberfischchen zählen neben Milben auch Hautschuppen des Menschen und Haare. Es kann daher durchaus passieren, dass sie auch mal das Bett besuchen. Allerdings werden sie sich dort nicht einnisten, denn die Bewegungen, die ein Mensch während dem Schlafen vollbringt, scheuchen die Tiere zu sehr auf.

In der Regel werden sie sich hinter Kommoden und Sockelleisten verstecken und bis zu einer ruhigen Minute warten, um sich zu ernähren.

Ursachen für Silberfische – wo fühlen sie sich besonders wohl?

In Häusern und Wohnungen bevorzugen sie ein feuchtwarmes Klima, fühlen sich zwischen 25 und 30°C am wohlsten und tauchen in der ganzen Wohnung bei einer Luftfeuchtigkeit ab 80 % auf.

Im Garten tauchen sie hingegen nur sehr selten auf. Vereinzelt wurden sie zwar schon in Vogelnestern nachgewiesen, die Regel ist das aber nicht. Zumindest in Mitteleuropa scheuen sie von sich aus die freie Natur.

Silberfische bekämpfen – diese Hausmittel sind am effektivsten

Wird ein größerer Befall von Silberfischchen vermutet, sollten bei allen potenziellen Rückzugsorten Klebefallen aufgestellt werden. So wird die erste Bestandskontrolle durchgeführt und es lässt sich leichter abschätzen, welche Methoden im Anschluss folgen müssen.

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Sie treten am ehesten dort auf, wo sich ihre Vorlieben erfüllen, dort sollte auch nach ihnen gesucht werden. Dazu zählen dunkle und warme Orte, die eine hohe Luftfeuchte und ein breites Nahrungsangebot aufweisen. Tatsächlich scheinen die kleinen Insekten Abwechslung zu bevorzugen, sodass sie staubige Bücher erst anknabbern, wenn sich wirklich nichts anderes finden lässt.

Wurde das Versteck gefunden, müssen sie daraus hervorgelockt werden. Hier kommt nun Backpapier mit Honig zum Einsatz. Dieses wird in der Nähe des Verstecks ausgelegt, mit Honig bestrichen und nach Bedarf noch mit einem zusätzlichen Köder versehen. Das kann entweder Kristallzucker sein oder auch eine Kartoffel, die etwas angeritzt wird, damit Zugänge vorhanden sind. Auf dem Honig kleben die Tiere fest und können dadurch aus der Wohnung ausquartiert werden.

Kommen sie nicht von selbst aus ihren Verstecken, sollten entweder Zitronenscheiben oder Lavendelsäckchen dort angebracht werden, denn die Gerüche können sie gar nicht leiden und vor denen werden sie flüchten.

Alternativ gibt es auch chemische Mittel, wie etwa Giftfallen (haben meist die Form kleiner Dosen) oder Insektenspray. Bevor diese eingesetzt werden, sollten aber die genannten Hausmittel genutzt werden. Alleine schon der Umwelt zuliebe und weil sie auch für uns Menschen nicht ganz ohne sind.

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Silberfischen vorbeugen – unsere Tipps dazu

  • Regelmäßiges Heizen und Lüften sorgt für eine ausgewogene Luftfeuchtigkeit und verhindert dadurch nicht nur Schimmelbildung, sondern auch das Einnisten von Silberfischchen.
  • Eine gewisse Grundhygiene hält sie ebenfalls fern. Beispielsweise sollten Mehlstaub und Krümel immer sofort entfernt werden.
  • Spalten, Risse und andere Schäden in Fliesen und Fugen sollten stets geschlossen werden.
  • Leben Haustiere in der Wohnung, die saisonal mehr Haare verlieren, ist es besser, täglich zu staubsaugen. Außerdem sollten auch ihre Rückzugsorte regelmäßig gut gereinigt werden.

Silberfische erfolgreich bekämpfen – Unser Fazit

Einzelne Silberfischchen sind noch kein Grund zur Besorgnis, so können sie schließlich ganz nützlich sein. Bekommt man das Gefühl, dass es zu viele sind, sollte eine Bestandskontrolle mit einer Klebefalle gemacht werden und dann kann noch immer über weitere Schritte entschieden werden.

Letzte Aktualisierung am 19.06.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API Der Preis ist möglicherweise inzwischen geändert worden und auf dieser Seite nicht mehr aktuell

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