Drahtwürmer erkennen & bekämpfen

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Bei Drahtwürmern handelt es sich um die Larven des Schnellkäfers. Auch, wenn sie sich durch eine vergleichsweise geringe Größe auszeichnen, bedeutet dies nicht, dass sie im Gartenalltag unterschätzt werden sollten. Denn: Wer nicht frühzeitig gegensteuert, riskiert, dass die kleinen Tiere großen Schaden hervorrufen.

Aber welche Pflanzen stehen bei Drahtwürmern ganz oben auf dem Speiseplan? Wie erkennt man die Schädlinge? Und vor allem: Wie kann man sie bekämpfen und ihnen vorbeugen? In den folgenden Abschnitten werden diese und weitere Fragen beantwortet.

Welche Pflanzen sind von Drahtwürmern oft befallen?

Die Liste an Köstlichkeiten, von denen sich Drahtwürmer ernähren, ist vergleichsweise lang. Die Schädlinge lassen sich besonders gern auf Gemüsebeeten, aber auch auf dem Acker, nieder. Vor allem dann, wenn beispielsweise Salate, Kartoffeln oder Tomaten angepflanzt werden, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass früher oder später ein Drahtwurmbefall droht.

Charakteristisch ist, dass die Pflanze als Ganzes bei einem Befall durch ausgewachsene Drahtwürmer meist nicht gefährdet ist. Denn: Im Gegensatz zu anderen Parasiten ernähren sich die ausgewachsenen Drahtwürmer hauptsächlich von den Blüten beziehungsweise den Blättern der Pflanzen.

Die Situation ist jedoch eine andere, wenn Larven im Spiel sind. Die jungen Tiere ernähren sich hauptsächlich von den Knollen beziehungsweise von den Wurzeln der Pflanzen und können auf diese Weise dafür sorgen, dass die Wirte nach und nach absterben. Besagte Larven gehen hierbei sehr gründlich vor. In vielen Fällen sind die unteren Teile der (dann toten) Pflanzen komplett verschwunden.

Doch auch schon vorher zeigt sich, dass ein Drahtwurm Befall dafür sorgen kann, dass die Abwehrkräfte der betroffenen Gewächse leiden. Viele beginnen, zu faulen und müssen dementsprechend nach einiger Zeit entsorgt werden.

Drahtwürmer erkennen

Der typische Drahtwurm ist zwischen zwei und drei Zentimetern lang. Die Larven sind zunächst gelb und werden nach ihrer Verpuppung zu einem dunkelbraunen bis braunen Schnellkäfer. Charakteristisch sind die sechs Beine, die sich im Bereich des Vorderkörpers befinden und die starken Kiefer, mit deren Hilfe es ihnen möglich ist, oft auch größere Hindernisse zu überwinden.

Insgesamt wurden bisher etwa 150 verschiedene Arten von Drahtkäfern allein in Mitteleuropa untersucht. Manche dieser Arten ernähren sich von anderen Tieren, einige sind sogar Kannibalen. Und wieder andere befallen, wie bereits erwähnt, Gemüsepflanzen im Garten. Jedoch sind letztgenannte nicht ganzjährig unterwegs. Vor allem im Frühling und im Herbst sind sie besonders häufig vertreten. Zudem weisen sie eine Gemeinsamkeit mit vielen anderen Schädlingen auf. Denn: Ähnlich wie die Asseln bevorzugen sie leicht feuchte Bereiche.

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Drahtwürmer bekämpfen – so wirst du sie los

Drahtwürmer gehören, wie Grasmilben, definitiv zu den ungebetenen Gästen im Garten. Daher ist es umso wichtiger, bei einem eventuellen Befall schnell zu handeln. Immerhin sind die Tiere dazu in der Lage, sich rasend schnell zu vermehren und eine größere Population aufzubauen. Wer Drahtwürmer bekämpfen möchte, sollte sich im ersten Schritt mit ihren Lebensgewohnheiten auseinandersetzen. Aufgrund der Tatsache, dass sie feuchte Bereiche lieben, ist es definitiv sinnvoll, den Boden im Beet gerade im Sommer und bei entsprechend hohen Temperaturen in regelmäßigen Abständen aufzulockern. Auf diese Weise sorgen Hobby- und Profigärtner dafür, dass die Drahtwürmer nach oben geholt werden und im Idealfall auf einen ihrer natürlichen Feinde stoßen. Wer zufällig einen Drahtwurm entdeckt, kann diesen selbstverständlich auch entsorgen oder an anderer Stelle aussetzen.

Aber zugegeben: Für diese Technik braucht es ein wenig Glück. Wer noch einen Schritt weitergehen möchte, kann versuchen, die Drahtwürmer mit Kartoffeln anzulocken. Das Prinzip, dass sich hinter dieser Art von Falle verbirgt, ist schnell erklärt: Besagte Kartoffeln werden in Scheiben geschnitten und auf Zahnstocher aufgespießt. Danach ist es auch schon an der Zeit, die Stücke etwa fünf bis zehn Zentimeter in der Erde zu vergraben. Oft dauert es nicht lange, bis sich Drahtwürmer auf den Kartoffeln sammeln und nur noch ausgegraben werden müssen. Danach können die Würmer mit dem ehemaligen Köder ausgesetzt werden.

Vielleicht weniger „drahtwurm-freundlich“, aber dennoch effektiv, ist es, mit Ringelblumen zu arbeiten. Diese sind für die Schädlinge giftig und sollten dementsprechend in der Nähe der Gemüsebeete angepflanzt werden.

Drahtwürmern vorbeugen

Hierbei handelt es sich sicherlich um die bessere Alternative. Wer sich keine Sorgen darüber machen möchte, wie er Drahtwürmer am effektivsten bekämpfen kann, sollte von vornherein versuchen, diesen Plagegeistern vorzubeugen.

Aufgrund der Tatsache, dass die Schädlinge vor allem in frisch bepflanzten Beeten aktiv sind, bietet es sich an, hier keine Gewächse anzubauen, die ganz weit oben auf dem Speiseplan der Schädlinge stehen. Oder anders: Auf frisch angelegten Beeten sollten keine Kartoffeln eingesetzt werden, wenn es darum geht, dem Drahtwurm möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. Gleichzeitig gilt es, unabhängig davon, welche Gewächse eingesetzt werden sollen, den Boden möglichst oft aufzulockern, um eventuelle Larven direkt nach oben holen zu können.

Ergänzend hierzu ist es von Vorteil, wenn die Pflanzen im Gemüsebeet dazu in der Lage sind, sich von sich aus gegen Schädlinge zur Wehr zu setzen. Dies gelingt vor allem dann besonders gut, wenn die Abwehrkräfte des Gewächses aktiv sind. Ein nährstoffreicher Boden kann dabei helfen, den Organismus der Pflanze nachhaltig zu unterstützen.

Aber: Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen lässt sich natürlich nicht komplett ausschließen, dass ein Gewächs irgendwann von Drahtwürmern heimgesucht werden wird. Daher sollten Hobby- und Profigärtner aufmerksam bleiben, um einen möglichen Befall schnellstmöglich entdecken und gegensteuern zu können.

Fazit

Drahtwürmer, die ihren Namen einem vergleichsweise harten Panzer im Larvenstadium zu verdanken haben, sollten auf keinen Fall unterschätzt werden. Wer sie gewähren lässt, läuft Gefahr, dass die Pflanzen im (meist frischen) Gemüsebeet Schaden nehmen und im schlimmsten Fall absterben.

Auch, wenn der Speiseplan der Schädlinge breitgefächert ist, fokussieren sie sich meistens auf Kartoffeln. Glücklicherweise leben die Larven beziehungsweise die Drahtwürmer nicht allzu weit unter der Erde. Dies bewirkt, dass sie häufig beim regelmäßigen Umgraben bereits in Erscheinung treten. Wer einem Befall vorbeugen möchte, sollte – ebenso wie beim Katzen Vertreiben – vor allem darauf achten, für eine Umgebung zu sorgen, die für Drahtwürmer vergleichsweise unattraktiv ist. Das bedeutet, dass es durchaus sinnvoll ist, mit dem Anpflanzen von Kartoffeln so lange zu warten, bis das betreffende Beet nicht mehr frisch angelegt, sondern vielmehr „gut eingespielt“ ist.

Zusatztipp: Lebt eine größere Anzahl an natürlichen Feinden im Garten, erledigt sich das Problem rund um den Drahtwurm meist von allein. Wer hierbei für eine optimale Grundbasis sorgen möchte, sollte sich überlegen, in einem Bereich des Gartens eine Wildwiese anzupflanzen, wo viele Nützlinge, die sich mit Vorliebe vom Drahtwurm ernähren, heimisch werden können.

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